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07.06.2012 15:45

Fraunhofer CSP bestätigt: Q.CELLS Module uneingeschränkt PID geschützt


Bitterfeld-Wolfen, 7. Juni 2012 – Q.CELLS hat als erster Photovoltaik-Hersteller das Problem des Leistungsabfalls von Solarmodulen aufgrund potentialinduzierter Degradation (PID) grundsätzlich gelöst und in der Serienfertigung seiner Solarzellen und Module umgesetzt. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle bestätigte nun im Rahmen einer Querschnittsuntersuchung, dass Q.CELLS Solarmodule dieses Risiko zuverlässig ausschließen und 100% ihrer Leistung behalten. Die hohe Ausfallrate der untersuchten Markenmodule anderer Hersteller untermauert darüber hinaus die Relevanz des Themas.

Das Fraunhofer CSP hat 13 Modultypen namhafter Produzenten einem beschleunigten PID-Test unterzogen. Alle Module hatten einen Glas-Folien-Aufbau mit 60 polykristallinen Solarzellen in 6-Zoll-Größe. Neun der insgesamt 13 Solarmodule zeigten einen Leistungsrückgang - teilweise über 90%. Im Durchschnitt verminderte sich die Nennleistung um 56%. Nur vier Modultyen zeigten keine Degradation.

Die getesteten Q.PRO Module von Q.CELLS gingen ohne Leistungsverluste zum Ausgangszustand aus dem Test hervor. „Wir freuen uns über das positive Ergebnis, das unsere langjährige Erfahrung und unseren hohen Anspruch an Qualität untermauert“, sagt Karl Heinz Küsters, Leiter der Forschung und Entwicklung bei Q.CELLS. „Dank intensiver Forschung hat Q.CELLS bereits frühzeitig eine Lösung für das PID-Phänomen entwickelt und so bieten wir unseren Kunden heute einen echten, messbaren und nachhaltigen Qualitätsvorsprung: Sichere Erträge ohne Leistungsausfall!“

Gemeinsam mit Hot-Spot-Protect und der zellindividuellen Codierung Tra.Q bildet Anti-PID den Kern der Q.CELLS Ertragssicherung, mit der die Zellen und Module nachgewiesen stabile Erträge liefern.


Quelle Graphik: Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP

PID (Potenzialinduzierte Degradation): Einer der wesentlichen negativen Einflüsse auf den Energieertrag von Solarmodulen ist die sogenannte spannungsinduzierte Degradation (potential induced degradation, PID). Dabei kann sich die Leistung eines Solarmoduls reduzieren, wenn dieses im Betrieb besonders bei großen Anlagen einer hohen negativen Spannung zwischen den Solarzellen und der Erde ausgesetzt ist. Die ideale Lösung für dieses Problem ist eine PID-resistente Technologie bereits auf Zellebene.

Über Q.CELLS
Die Q.CELLS Gruppe zählt zu den führenden Photovoltaik-Unternehmen weltweit. Das umfangreiche Produktportfolio reicht von Solarzellen und Modulen bis hin zu kompletten Photovoltaik-Systemen. Q.CELLS entwickelt und produziert seine Produkte am Konzernsitz in Bitterfeld-Wolfen, Deutschland und vermarktet sie über ein weltweites Vertriebsnetz. Eine zweite Produktionsstätte befindet sich in Malaysia. Über 200 Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten bei Q.CELLS daran, die Technologie zügig weiterzuentwickeln, um das Ziel des Unternehmens zu erreichen: die Kosten der Photovoltaik schnell und dauerhaft zu senken und die Technologie wettbewerbsfähig zu machen. Die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion ermöglicht Q.CELLS, Innovationen schnellstmöglich in die Massenfertigung zu überführen und damit eine technologische Spitzenstellung in der Photovoltaikbranche zu übernehmen. Die Q-Cells SE ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (QCE; WKN 555866) gelistet.

Vorstand: Dr. Nedim Cen (CEO, CFO), Dr. Andreas von Zitzewitz (COO, CSO)
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