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26.02.2008 00:00

Solarenergie im Schulunterricht

  • Q-Cells diskutiert Wege und Möglichkeiten im Rahmen der Schulleiterkonferenz


Bitterfeld-Wolfen, 26. Februar 2008 - Die Q-Cells AG, der weltweit größte Hersteller von Solarzellen, unterstützt die Einbindung von technischen und wissenschaftlichen Grundlagen der Solarenergie in den Schulunterricht in der Region Bitterfeld-Wolfen. Zu diesem Anlass lud die QCells AG in Kooperation mit der ebenfalls im Solar Valley ansässigen EverQ GmbH am vergangenen Donnerstag, dem 21.02.2008, insgesamt 55 Teilnehmer zu einer Schulleiterkonferenz. Lehrer, Schulleiter, die Entwicklungs- und Förderungsgesellschaft Bitterfeld-Wolfen mbH, das bildungszentrum energie GmbH Halle, das TGZ Bitterfeld-Wolfen, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes und der Agentur für Arbeit sowie der Landrat des Kreises Anhalt-Bitterfeld diskutierten Wege und Möglichkeiten, das Thema Solarenergie bzw. Erneuerbare Energien in den Stundenplan an den Sekundarschulen in der Region einzubinden.  

Die Teilnehmer diskutierten in zahlreichen Workshops, ob beispielsweise ein Wahlpflichtfach bzw. Kurs Erneuerbare Energien in der 9./10. Klasse eingeführt werden kann. Ebenso sind Fachprojekte im Physik-, Chemie- oder Technikunterricht denkbar, für die die notwendigen Experimentiermaterialien durch die Unternehmen bereitgestellt werden, z.B. die Nutzung eines Solarmobils. Selbst ganze Unterrichtseinheiten könnten gemeinsam mit den Unternehmen gestaltet werden, z.B. Projektwochen, Betriebsbesichtigungen oder auch vorbereitende Maßnahmen zur Berufswahl bzw. zum Bewerbungsprozess. Die Unternehmen könnten ihrerseits die Jugendlichen durch Schülerpraktika für das Thema Solarenergie begeistern. 

Im Rahmen der Schulleiterkonferenz regten die Teilnehmer an, die Lehrerfortbildung in diesem Bereich Erneuerbarer Energien zu forcieren, vor allem damit die Lehrer ihre Schüler besser auf die von der Industrie gestellten Anforderungen vorbereiten können. Denkbar sind hier z.B. Fachvorträge oder Workshops von Firmenvertretern.

Bei diesem Ansatz spielen auch die Eltern eine zentrale Rolle, um ihre Sprösslinge bei der Berufswahl bestmöglich zu unterstützen. Um sie anzusprechen, können die beruflichen Perspektiven der Solarbranche z.B. bei Elternabenden oder einem Tag der offenen Tür durch die Unternehmen vermittelt werden. 

Viele Anregungen aus dieser Schulleiterkonferenz werden in den nächsten Wochen und Monaten in kleineren Projekten ausgearbeitet und anschließend umgesetzt. Die Partnerunternehmen Q-Cells und EverQ werden diesen Prozess begleiten und fördern.