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04.09.2007 00:00

Die Sonne Italiens nutzen

  • Q-Cells AG präsentiert auf Europäischer Photovoltaik-Konferenz strategische Partner für den italienischen Markt
  • Großes Wachstumspotenzial


Bitterfeld-Wolfen/Mailand, 4. September 2007 – Die Q-Cells AG aus Bitterfeld-Wolfen im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt hat die ersten langfristigen Absatzverträge für Solarzellen mit italienischen Partnern abgeschlossen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz auf der Europäischen Photovoltaik-Konferenz und Messe EUPVSEC in Mailand haben Europas größter Solarzellenproduzent und fünf unabhängige italienische Modulproduzenten ihre Erwartungen und Pläne für den italienischen Markt vorgestellt. Mit den Modulherstellern Brandoni Solare S.p.A. (Castelfidardo/Marken), Enerqos (Navacchio/Toskana), Invent S.r.L. (Venedig), Renergies Italia S.p.A. (Urbisaglia/Marken) und Vipiemme Solar S.r.L. (Isso/Lombardei) konnte Q-Cells fünf Partner gewinnen, die dem Profil eines Q-Cells-Kunden entsprechen: unabhängige, mittelständische Unternehmen mit großem Wachstumspotenziel und technischem Know-how. „Der italienische Markt ist einer der bedeutendsten Wachstumsmärkte für die Solarindustrie. Gemeinsam mit unseren italienischen Partnern werden wir auch dort die führende Stellung am Markt einnehmen, die wir uns auch in anderen Märkten bereits erarbeitet haben“, so Anton Milner, CEO der Q-Cells AG, anlässlich der Pressekonfernez in Mailand. Die Lieferverträge mit den fünf Unternehmen haben eine Laufzeit von mehreren Jahren, und bereits in diesem Jahr werden die ersten Zellen geliefert. 

Italien zählt nach Ansicht aller Experten und Marktbeobachter zu den bedeutendsten Wachstumsmärkten der kommenden Jahre. Laut den jüngsten Schätzungen von Bankanalysten ist für das Jahr 2010 ein Gesamtmarkt für PV-Anlagen von mehr als 1 Gigawattpeak möglich. Angesichts einer installierten Leistung im Jahre 2006 von gerade einmal 6 MWp im Jahr 2006 wäre das eine explosionsartige Entwicklung, die durchaus mit dem deutschen Marktwachstum der letzten Jahre zu vergleichen ist. 

Grundlage dieses Wachstums ist – neben dem italienischen Sonnenschein – die gesetzliche Einspeiseregelung für Solarstrom (Conto Energia). Voraussetzung für ein ebenso starkes wie stabiles Marktwachstum ist, dass die italienische Regierung neben den Einspeisevergütungen auch klare Regeln zur Entbürokratisierung verabschiedet und die Deckelung des geförderten Ausbauvolumens gegebenenfalls flexibel angehoben wird. Dann steht einer positiven Entwicklung des italienischen Photovoltaikmarkts nichts mehr im Weg. Das würde einen spürbaren Beitrag der Technologie zu einer nachhaltigen Energieversorgung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der italienischen Photovoltaikindustrie zur Folge haben.