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28.06.2006 00:00

Weiterer Ausbau der Kapazitäten im Kerngeschäft und in Dünnschicht-Technologien. Ausblick für Geschäftsjahr 2006 leicht angehoben.


 

Thalheim, 28. Juni 2006 - Die Q-Cells AG (QCE; WKN  555866) gibt im Vorfeld der morgen stattfindenden Hauptversammlung den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten und Investitionen in neue Geschäftsfelder im Bereich der Dünnschicht-Technologien bekannt. 

Auf Basis der mittelfristig gesicherten Versorgung  mit Silizium und Siliziumwafern soll bereits im dritten Quartal des Jahres 2006 mit dem Bau einer neuen, fünften Produktionslinie am Standort Thalheim begonnen werden. Die Linie soll nach der Fertigstellung aller vier Baustufen über eine Nominalkapazität von 240 Megawattpeak (MWp) verfügen, was einer Produktionskapazität von ca. 192 MWp entspricht. Der erste von vier Teilabschnitten wird voraussichtlich im dritten Quartal des Jahres 2007 die Produktion aufnehmen. 

Darüber hinaus investiert die Q-Cells AG in den kommenden Jahren einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die Entwicklung neuer Geschäftsfelder im Bereich der Dünnschicht-Technologien. Dafür hat das Unternehmen bereits zwei Tochterfirmen gegründet und sich an der VHF-Technologies SA („flexcell“), Schweiz, beteiligt. Das Unternehmen produziert flexible Solarmodule auf Siliziumdünnschichtbasis. Der Anteil der Q-Cells AG beträgt zunächst 15,5 % mit der Option der schrittweisen Erhöhung auf 51 %. 

Weiterhin hebt die Q-Cells AG den Ausblick für das Geschäftsjahr 2006 leicht an. Das Unternehmen erwartet nun einen Umsatz von ca. 500 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr bei einem EBIT von ca. 105 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von ca. 68 Millionen Euro. Als Grund für die Ergebnissteigerung nennt die Q-Cells AG die deutlich überplanmäßige Steigerung der Produktivität sowie die ebenfalls über den Planvorgaben liegenden Erfolge bei der Reduzierung der Zelldicke. Es finden derzeit Umbau- und Kapazitätserweiterungsmaßnahmen in den bestehenden Linien statt, durch die die Nominalkapazität von aktuell 350 MWp  bis zum Jahresende auf 420 MWp (Produktionskapazität von ca. 336 MWp) steigen soll. Das Ergebnis für das zweite Quartal 2006 wird trotz dieser Maßnahmen sowohl beim Umsatz als auch  beim Periodenüberschuss ungefähr auf dem Niveau des ersten Quartals liegen.


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28_06_06_hv_linie_v.pdf154 K