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19.04.2006 00:00

Q-Cells AG im 1. Quartal 2006 weiter auf Wachstumskurs

  • Produktion im 1. Quartal steigt um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Umsatz steigt um 116 Prozent
  • Periodenüberschuss wächst im 1. Quartal überproportional: 131 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums
  • Deutliches Wachstum von Umsatz und Ergebnis für 2006 erwartet
  • Zusätzlicher Ausbau der Produktionskapazität im Jahr 2006
  • Versorgung mit Siliziumwafern für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren gesichert


Die Q-Cells AG aus Thalheim bei Wolfen (Sachsen-Anhalt) hat am heutigen Mittwoch, den 19. April, ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2005 vorgelegt und im Rahmen ihrer Bilanzpressekonferenz die ersten vorläufigen Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2006 veröffentlicht.

Mit einer gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut um rd. 80 Prozent gesteigerten Produktion von 53,7 MWp (im Vj. 29,9 MWp) hat das Unternehmen seinen Wachstumskurs im bisherigen Verlauf des Jahres 2006 fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 116 Prozent auf 114 Mio. Euro (im Vj. 52,8 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 24 Mio. Euro (im Vj. 10,5 Mio. Euro). Das entspricht einer Steigerung von 129 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ebenfalls überproportional wuchs der Periodenüberschuss um 138 Prozent auf 15,5 Mio. Euro (im Vj. 6,5 Mio. Euro).  

„Wir setzen unseren Wachstumskurs nahtlos fort, der uns in nur fünf Jahren in die absolute Weltspitze der Solarzellenhersteller gebracht hat“, so Anton Milner, CEO der Q-Cells AG, anlässlich der Veröffentlichung der Quartalszahlen. „Eine gesicherte Siliziumversorgung, die weiterhin stark wachsende Nachfrage auf den Weltmärkten und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologie und der Produktionsprozesse sind die Basis für eine sehr gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2006.“

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2006 zeigt kontinuierliches Wachstum 

Auf der Basis der guten Geschäftsentwicklung im 1. Quartal 2006 sowie der weitgehend gesicherten Rohstoffversorgung hat die Q-Cells AG einen aktualisierten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gegeben. Das Unternehmen rechnet derzeit damit, die Produktion auf ca. 255 MWp steigern zu können. Dementsprechend erwartet Q-Cells einen Umsatz von ca. 480 Millionen Euro, ein EBIT von ca. 100 Millionen Euro sowie einen Jahresüberschuss von ca. 65 Millionen Euro. 

Der zweitgrößte Solarzellenhersteller der Welt wird seine Produktionskapazität im laufenden Jahr 2006 weiter planmäßig ausbauen. Über den Endausbau der Produktionslinie IV hinaus wird die Q-Cells AG durch die Erweiterung und Optimierung der bestehenden Linien I-IV weitere Produktionskapazitäten schaffen. Zum Jahresende 2006 soll so eine Produktionskapazität von 336 MWp aufgebaut werden. Das entspricht einer Nominalkapazität von 420 MWp. Für das Jahr 2007 rechnet das Unternehmen mit einer Steigerung der Produktion auf 316 MWp. 

 

Die Erweiterung der Produktionskapazitäten wird ermöglicht durch die vertraglich gesicherte Versorgung mit Silizium und Siliziumwafern als Ausgangsmaterial für die Solarzellenproduktion. Für das Jahr 2006 hat die Q-Cells AG bereits Wafer und Silizium für eine Gesamtleistung von 256 MWp vertraglich gesichert. Auch für die darauf folgenden Jahre ist die Basis für das weitere Wachstum des Unternehmens geschaffen worden. Bereits heute sind Liefermengen von 298 MWp für das Jahr 2007, 389 MWp für 2008 sowie 1.178 MWp für den Zeitraum von 2009 bis 2016 gesichert, weitere Mengen sind in Verhandlung. 

 

Die Q-Cells AG wird auch im Jahr 2006 die Internationalisierung und Diversifizierung der Kundenbasis weiter vorantreiben, mit dem Ziel, die Exportquote bis zum Jahr 2008 auf über 50 Prozent zu steigern. Dabei setzt das Unternehmen in erster Linie auf die strategischen Zukunftsmärkte Südeuropa, Nordamerika und Ostasien. So konnte das Unternehmen beispielsweise die Position auf dem spanischen Markt deutlich ausbauen und mit der kanadischen Day4Energy Inc. erstmals einen Partner in Nordamerika gewinnen, mit dem ein größerer Liefervertrag abgeschlossen wurde. 

 

Im Jahr 2006 werden die CSG Solar AG und die EverQ GmbH, beide Thalheim, planmäßig die Produktion aufnehmen. An den Unternehmen ist die Q-Cells AG mit 23 bzw. 21 Prozent beteiligt. Die EverQ GmbH hat Ende Februar 2006 das erste Modul produziert und wird bis zum Ende des ersten Halbjahres planmäßig die volle Produktionskapazität erreicht haben. Spätestens im dritten Quartal werden die Gesellschafter über den Bau der zweiten Produktionslinie entscheiden. Bei der CSG Solar AG werden das erste Modul und das Anlaufen der Produktion für das zweite Quartal erwartet. Auch hier entscheiden die entsprechenden Gremien voraussichtlich bis zum Ende des dritten Quartals über den Bau der nächsten Fabrik.

 

Die Q-Cells AG wird im Geschäftsjahr 2006 über den Ausbau der Produktionskapazitäten im Kerngeschäft sowie bei den beiden Beteiligungsunternehmen hinaus in vier zentrale Entwicklungsprojekte investieren. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung einer neuen Generation von Siliziumwafer-basierten Hochleistungs-Solarzellen als auch um die Kommerzialisierung verschiedener Dünnschicht-Technologien. Das Unternehmen forscht aber nicht nur an neuen Projekten, sondern verstärkt auch seine Forschungsaktivitäten im Kerngeschäft. Bis Ende des Jahres 2006 soll die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens von jetzt 57 auf fast 100 Wissenschaftler ausgebaut werden. Damit bekräftigt die Q-Cells AG ihr strategisches Ziel, durch die ständige Verbesserung der Produkte und Produktionsprozesse die Kosten der Photovoltaik schnell und dauerhaft zu senken, um die Technologie im Spitzenlastbereich und an sonnenintensiven Standorten so schnell wie möglich wettbewerbsfähig zu machen. 

 

Der Geschäftsbericht 2005 und eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen auf den Internetseiten der Q-Cells AG (www.q-cells.com) im Investor Relations-Bereich zum Download bereit. 

 

 

 

 

 


Dateien:
pi_q-cells_q1_2006.pdf161 K