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03.02.2009 00:00

Erfolgreicher Start für Sontor

  • 3,6 Megawattpeak im Jahr 2008 produziert
  • Erstes Großprojekt mit Silizium-Dünnschicht-Modulen beliefert
  • Erfolgreiche Zertifizierung


Bitterfeld-Wolfen, 3. Februar 2009. Die Sontor GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der Q-Cells SE, geht zuversichtlich in das neue Jahr 2009. Der Ramp-Up der ersten Produktionsstätte für mikromorphe Silizium-Dünnschichtmodule im Solar Valley Thalheim läuft planmäßig. So konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr bereits 3,6 Megawattpeak (MWp) an Modulen produzieren und verkaufen.

Auch das erste Großprojekt wurde bereits mit Sontor-Modulen ausgestattet. Die Q-CellsTochter lieferte insgesamt 1,6 MWp an Modulen für einen Solarpark im niederbayerischen Landkreis Deggendorf. Das Photovoltaik-Kraftwerk ging im Dezember 2008 ans Netz und erzeugt seither sauberen Solarstrom. 

Ein weiterer Meilenstein war im November 2008 die erfolgreiche Zertifizierung Sontors nach DIN EN ISO 9001: 2000 und DIN EN ISO 14001: 2004. Daneben konnten alle Tests und Produktionskontrollen für eine Zertifizierung der Module abgeschlossen werden. Anfang diesen Jahres erhielt Sontor die Vorabbestätigung für die erfolgreiche Zertifizierung des SN2 Moduls nach IEC 61646 ed.2, der IEC 61730-1 und IEC 61730-2. 

Die Module erreichen gegenwärtig stabile Wirkungsgrade von bis zu 8,0 % bezogen auf die 1,8 Quadratmeter Gesamtfläche des Moduls. „Das ist ein hervorragender Anfang und eine sehr gute Basis für die Weiterentwicklung unserer Technologie“, sagt Torsten Brammer, Chief Technology Officer von Sontor. Auf Zellebene wurden in der laufenden Ramp-up Phase bereits stabile Werte von bis zu 9,3 % Wirkungsgrad auf der aktiven Fläche erzielt. 

„Ebenso gut entwickelt sich der Produktionsprozess, wenn man den Durchsatz und die Uptimes betrachtet“, so Patrick Mergell, Chief Operations Officer von Sontor. 

Für das Jahr 2009 plant Sontor in Thalheim die Ausnutzung der Produktionskapazität von 24 MWp noch weiter zu verbessern. Zusätzlich sollen die  Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Bitterfeld-Wolfen gestärkt werden. „Wir sind bereit für den Wettbewerb auf den entstehenden Dünnschicht-Märkten“, so Torsten Brammer.