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14.05.2008 00:00

Q-Cells AG veröffentlicht Bericht zum 31. März 2008

  • Umsatz +65 % sowie EBIT +63 %
  • Kreditgewährung in Höhe von bis zu 750 Mio. EUR
  • Verschmelzung und Formwechsel in europäische Aktiengesellschaft


 

Bitterfeld-Wolfen, 14. Mai 2008 - Die Q-Cells AG (QCE; WKN 555866) hat den Bericht zum 31. März 2008 vorgelegt. Der weltweit größte Solarzellenhersteller hat im ersten Quartal seinen Wachstumskurs weiter fortgesetzt. Die  Produktion stieg in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 auf 117,0 Megawattpeak (MWp) (Vorjahreszeitraum: 78,0 MWp). Dies entspricht einem Zuwachs von 50 % gegenüber dem ersten Quartal 2007. Damit liegt die Produktionsmenge etwas unterhalb der Zahl im vorangegangenen Quartal  (132,6 MWp). Dies ist auf die in den ersten drei Monaten planmäßig durchgeführten Umbau- und Optimierungsmaßnahmen („Retrofit“) in  den Produktionslinien I bis IV zurückzuführen, um deren Produktionskapazitäten bis Mitte des Jahres zu erhöhen. 

Der Umsatz erhöhte sich um 65 % auf 269,7 Mio. Euro (163,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um 63 % auf 58,9 Mio. Euro (36,2 Mio. Euro) gesteigert werden. 

Der  Periodenüberschuss für das erste Quartal (nach Minderheitenanteilen) belief sich ohne Berücksichtigung der Effekte aus der Beteiligung an der REC Renewable Energy Corporation ASA auf 36,7 Mio. Euro (23,8 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 54 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Einschließlich des anteiligen  REC-Ergebnisses sowie der Aufwertung der PutOptionen auf die REC-Aktien beläuft sich der Periodenüberschuss auf 54,4 Mio. Euro (im Vorjahr 33,7 Mio. Euro). Die Vereinbarung über die Put-Optionen wurde von Orkla und Q-Cells am 29. April 2008 aufgehoben. Der Buchwert der Optionen wird daher im 2. Quartal vollständig abgeschrieben, im Gesamtjahr 2008 resultiert hieraus ein Ergebniseffekt von -2 Mio. Euro. Im Zuge der Vertragsauflösung ist auch das Vorkaufsrecht von Orkla für die REC-Aktien erloschen. 

Die Exportquote konnte im Zuge der weiteren Internationalisierung auf 69,7 % gesteigert werden. Der bedeutendste Auslandsmarkt war Spanien, die  höchsten Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreichte die Q-Cells AG in  den asiatischen Wachstumsmärkten Indien und Südkorea. 

Zur Finanzierung des weiteren schnellen Wachstums ist der Q-Cells AG von einem internationalen Bankenkonsortium ein revolvierender Kredit in Höhe von bis zu  750 Mio. Euro gewährt worden. Die Laufzeit des Kredits endet am 31. März 2009. 

Darüber hinaus wurde die Verschmelzung sowie der Formwechsel in eine europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea/SE) beschlossen. Die erforderliche Mitarbeitervereinbarung wurde bereits unterzeichnet sowie der Verschmelzungsplan beurkundet. Die abschließende Zustimmung soll auf der am 26. Juni 2008 in Leipzig stattfindenden Hauptversammlung erfolgen. 

Der Bericht zum ersten Quartal 2008 und eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen auf den Internetseiten der Q-Cells AG (www.q-cells.de) im Investor Relations-Bereich zum Download bereit.