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26.07.2011 11:46

Infrastrukturpartner DIF und NIBC kaufen 40 MWp Photovoltaikkraftwerk in Deutschland von Q-Cells

Die Q-Cells SE, eines der weltweit führenden Photovoltaikunternehmen, übergibt heute das Solarkraftwerk Finsterwalde II/III mit einer Leistung von insgesamt 40 Megawattpeak (MWp) an die Blue Forrest Solar Holding – ein Joint-Venture der DIF Infrastructure II (DIF) und des NIBC European Infrastructure Fund (NIBC).


Bitterfeld-Wolfen (Deutschland), 26. Juli 2011 – Die Q-Cells SE, eines der weltweit führenden Photovoltaikunternehmen, übergibt heute das Solarkraftwerk Finsterwalde II/III mit einer Leistung von insgesamt 40 Megawattpeak (MWp) an die Blue Forrest Solar Holding – ein Joint-Venture der DIF Infrastructure II (DIF) und des NIBC European Infrastructure Fund (NIBC). Das Kraftwerk Finsterwalde II/III besteht aus zwei Teilflächen, die zusammen eine Gesamtkapazität von 40 MWp aufweisen. Gemeinsam mit dem im Jahr 2010 veräußerten Teil Finsterwalde I hat der gesamte Solarpark Finsterwalde eine Kapazität von 82 MWp und ist damit der derzeit größte Photovoltaik-Park in Deutschland. 

Der südlich der Stadt Finsterwalde im Land Brandenburg errichtete Solarpark Finsterwalde II/III erstreckt sich über eine Fläche eines ehemaligen Braunkohletagebaus von insgesamt 95 Hektar. Das Solarkraftwerk besteht aus 171.888 kristallinen Solarmodulen. Die von Q-Cells bereitgestellten und installierten Module werden voraussichtlich Strom für etwa 10.000 Haushalte erzeugen und dadurch den jährlichen Ausstoß von CO2 um ca. 23.000 Tonnen jährlich reduzieren. 

Das Solarkraftwerk Finsterwalde II/III ging bereits im September 2010 ans Netz und produziert seitdem planmäßig Strom. Q-Cells wurde langfristig mit dem fortlaufenden Betrieb und der Wartung des Kraftwerks beauftragt.

„Mit der Übergabe des Solarkraftwerks Finsterwalde II/III haben wir unsere Kompetenz im Systemgeschäft erneut unter Beweis gestellt“, sagt Nedim Cen, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells SE.
„Unsere langjährigen Erfahrungen als einer der weltweit führenden Systemintegratoren nutzen wir auch in Zukunft und bauen unser strategisches Geschäftsfeld mit kommerziellen Solaranlagen weiter aus. Dabei setzen wir auf qualitativ hochwertige und sichere Produkte sowie effiziente Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, von der Entwicklung über den Bau und die Finanzierung bis hin zum zuverlässigen Betrieb und der Instandhaltung der unterschiedlichen Solaranwendungen.“

Das Geschäft ist für die Infrastrukturpartner DIF und NIBC ein weiterer Meilenstein für den Bereich erneuerbare Energien in Europa. Beide Partner sind erfahrene Investoren in diesem Sektor. Finanziert wurde die Transaktion mit langfristigen Darlehen der KfW IPEX Bank sowie der Commerzbank. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

„Das Photovoltaik-Projekt in Finsterwalde stützt sich auf unsere Erfahrung im Infrastruktursektor erneuerbare Energien“, ergänzt Darren Kyte, Geschäftsführer der NIBC Infrastructure Partners. „Dies ist unsere vierte Akquisition einer im Betrieb befindlichen Infrastrukturanlage aus dem Bereich erneuerbare Energien in den letzten zwölf Monaten. Das Projekt erweitert unser Photovoltaik-Portfolio in Europa auf 86 MWp. Unser Gesamtengagement in erneuerbare Energien erhöht sich damit auf fast 200 MWp – verteilt auf Wind-, Solar- und Müllverstromungsanlagen. Wir freuen uns auf unsere künftige Partnerschaft mit Q-Cells und DIF.“

„Die DIF ist hocherfreut über den Abschluss dieser Transaktion, die ihr Portfolio französischer Photovoltaik-Projekte um eine bedeutende deutsche Photovoltaik-Anlage bereichert. Der Erwerb von    50 % des Solarkraftwerks Finsterwalde II/III liegt ganz auf einer Linie mit dem Ziel der Realisierung eines ausgewogenen Portfolios von Wind- und Solaranlagen – mit langfristiger vertraglicher Bindung und vielfältigen Energiequellen in den Zielmärkten für erneuerbare Energien“, sagt Christopher Mansfield, Geschäftsführer der DIF Renewable Energy.


Zu den Akteuren

DIF
Die DIF, ein unabhängiges Unternehmen zur Verwaltung spezieller Fonds, bietet ihren Investoren Zugang zu Portfolios im Bereich Infrastrukturanlagen. Im Jahr 2005 wurde der erste Fonds aufgelegt. Mittlerweile verwaltet die DIF drei Infrastrukturanlagen. Die Fonds zielen auf Investments in PPP/PFI-Konzessionsprojekte (z.B. Straßen, Schulen, Krankenhäuser) sowie Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien (onshore Wind und Solar). Insgesamt verwaltet die DIF derzeit ein Portfolio von Anlagen aus den Bereichen PPP/PFI und erneuerbare Energien im Wert von ca. EUR 600 Mio. 

Die DIF verfügt über ein Team von 27 Investmentmanager an Standorten in den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Über diese vier europäischen Niederlassungen ist die DIF in der Lage, ihr lokales Netzwerk zur Erstellung einer substantiellen Pipeline qualitativ hochwertiger Anlagemöglichkeiten einzusetzen. Die Erfolgsbilanz der DIF beruht auf jenen Fähigkeiten, die zur Herstellung, zum Betrieb, zur Verwaltung und zur Beendigung komplexer Projekte aus den Bereichen PPP und erneuerbare Energien in ihren Zielmärkten erforderlich sind.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Christopher Mansfield, Leiter Erneuerbare Energien
Telefon: +44 1386 584174
E-Mail: c.mansfield@dif.eu 
Internet: www.dif.eu


NIBC European Infrastructure Fund
Der NIBC European Infrstructure Fund (NEIF) ist ein Infrastrukturfonds mit einem Volumen von EUR 350 Mio., der in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit dem Schwerpunkt Benelux-Länder, Deutschland und Großbritannien investiert. Die Kernanleger des Fonds sind große Benelux-Rentenfonds und Finanzinstitute wie die NIBC Bank NV. Als Komplementär des NEIF ist die NIBC Infrastructure Partners für sämtliche Investment- und Veräußerungsentscheidungen des Fonds zuständig. Der Komplementär hat über Mitarbeiter in London, Frankfurt und Den Haag.

Ziel des Fonds ist die Generierung langfristiger, stabiler und berechenbarer Cashflows und Renditen für seine Anleger durch langfristige Direktinvestitionen in unternehmens- und projektbasierte Infrastrukturanlagen. Die wichtigsten Anlagesektoren des Fonds sind Einrichtungen zur Lagerung und dem Vertrieb von Öl und Gas, erneuerbaren Energien, Abfallmanagement, Straßen und Transportinfrastruktur sowie Sozialinfrastruktur.

Weitere Informationen erhalten Sie über den Bereich Corporate Communications (Unternehmenskommunikation).

Telefon: +31 (0)70 342 56 25
E-Mail: info@nibc.com
Internet: www.nibc.nl