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18.02.2011 00:00

Q-Cells Kooperation: Ferropolis entwickelt sich vom Denkmal der Braunkohleförderung hin zum Zentrum der Photovoltaik


Ferropolis, 18. Februar 2011 - Auf den Dächern des Ferropolis Geländes werden in den näch- sten Wochen Solaranlagen installiert, um künftig Strom aus regenerativen Energien zu beziehen und damit die Nachhaltigkeit des Veranstaltungsortes zu fördern. Die Errichtung der Anlage mit einer Kapazität von insgesamt 235 Kilowatt-Peak (KWp) soll durch das internationale Solarunter- nehmen Q-Cells, mit Sitz in Sachsen-Anhalt, erfolgen.

„Wir freuen uns darüber, Partner dieses wegweisenden und für die Region bedeutenden Solar- projekts zu sein“, sagte Thomas Franken, Leiter Marketing von Q-Cells. „Mit Projekten dieser Art werden wir es gemeinsam schaffen, den Wandel hin zu regenerativen Energien zügig voranzutreiben.“

Einen großen Schritt in Richtung Zukunft hat auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff ermöglicht. Er hat in Ferropolis einen Fördermittelbescheid für den weiteren Infrastrukturausbau auf der Ferropolis-Halbinsel übergeben. Das Investitionsvorhaben, das ein Volumen von mehr als 5 Mio. Euro umfasst, soll u. a. in die Verkehrs- und Sicherheitsinfrastruk- tur investiert werden. Der Zuschuss seitens des Landes, Bundes und der Europäischen Union beträgt knapp 4 Mio. Euro. Die Stadt Gräfenhainichen hatte diese Förderung des Infrastrukturaus- baus aus Mitteln der GA Infrastruktur beantragt. Mit dem Geld werden Investitionen in die Sicher- heitsinfrastruktur auf dem Gelände, beispielsweise einen weiteren Rettungsweg, getätigt, um auch in Zukunft sichere Veranstaltungen für bis zu 25.000 Besucher durchführen zu können. 

„Ferropolis ist ein einzigartiges Denkmal und ein Aushängeschild nicht nur für die Region, sondern auch für das Land Sachsen-Anhalt insgesamt. Mit der finanziellen Unterstützung des Investitionsvorhabens will die Landesregierung dazu beitragen, einerseits die industriellen Wurzeln unseres Landes für den Tourismus zu bewahren und andererseits die Attraktivität des Veranstaltungsortes zu erhöhen,“ sagte Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff heute in Gräfenhainichen.

Die Zahl und die Vielfalt der Veranstaltungen in Ferropolis sollen auch zukünftig weiter zunehmen, um die Unterhaltung des industriekulturellen Erbes weiterhin zu ermöglichen und auch die erheblichen Effekte für die regionale Wirtschaft weiter zu stärken. 

Bis zur Saison 2011 werden die ersten Maßnahmen zum Infrastrukturausbau umgesetzt werden. Neben den Veranstaltungen wird erneuerbare Energie auch den Besuchern zugänglich gemacht, die täglich auch außerhalb der Konzerte und Festivals nach Ferropolis kommen. Sie erwartet demnächst ein neues Labor der erneuerbaren Energien, das Energie-Exploratorium. 

„Wohl nirgendwo anders kann man den Wandel vom Kohlezeitalter ins Solarzeitalter so gut erleben wie auf dem Gelaende von Ferropolis“, findet Thies Schroeder, Ferropolis-Geschaeftsfuehrer.

Der weltweit bekannte Festivalort Ferropolis ist ein Denkmal, das an insgesamt 150 Jahre Braunkohlenförderung in Mitteldeutschland erinnert. Mit der Errichtung der geplanten Solaranlage untermauert Ferropolis den erfolgreichen Wandel von alter zu neuer, regenerativer Energieversorgung. Das unterstreicht zum einen das Bewusstsein des Veranstalters für Nachhaltigkeit, trägt zum anderen aber auch der starken Verankerung der Solarindustrie in Mitteldeutschland Rechnung.